Obama gegen Romney neu vertont

Parodie des TV-Duells: "Whirlpool ist kalt"

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US-Präsident Barack Obama (r) und der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney

Washington - Politische Debatten sind selten spannend. Der User "Schlechtes Lippenlesen" präsentiert deshalb im Netz seine ganz eigene Version des TV-Duells zwischen Obama und Romney.

"Der Whirlpool ist jetzt kalt", sagt Mitt Romney zur Begrüßung zu Barack Obama, als sich beide vor Beginn der TV-Debatte die Hand schütteln. "Aber sie haben das Wasser vergiftet", antwortet der Präsident.

Die neue Synchronisation des politischen Duells, das ein Nutzer unter dem Pseudonym "BadLipReading", übersetzt "Schlechtes Lippenlesen" auf Youtube eingestellt hat, ist weitgehend sinnfrei - aber durchaus unterhaltsamer als das Original.  

Romney wünscht sich etwa ein Roboter zu sein, damit er seinen Arm als Rotor verwenden und ins All fliegen kann. Und Obama schläft zum Schluss im Stehen ein. Hier können Sie das Video auf Youtube anschauen (in englischer Sprache).

Romney vs. Obama: Das TV-Duell in Bildern

Romney vs. Obama: Das TV-Duell in Bildern

Für Barack Obama ist das Thema wohl weniger lustig. Denn floppt Obama beim Rededuell am Dienstag erneut, könnte es verdammt eng für ihn werden.

Der Einsatz, so Experten, sei nicht zuletzt so hoch, weil viele Amerikaner schon Wochen vor dem 6. November abstimmen. Sollten sich Obama oder Romney Debatten-Patzer leisten, hätten sie kaum noch Zeit, die Frühwähler danach nochmals umzustimmen.

Dabei gilt gerade die nächste Redeschlacht am Dienstag in Hempstead im Staat New York als echter Risikofaktor. Es handelt sich um eine „Town Hall Debate“, eine Art Bürgerversammlung, bei der die Zuschauer die Fragen stellen. Das bedeutet große Unsicherheit. Was wird gefragt? Wie ist die Stimmung der Leute? Die Vorbereitung wird extrem erschwert.

Obama zog sich daher bereits am Wochenende mit seinem engsten Team zurück. Auch Romney bereitet sich erneut akribisch vor. Doch vor allem für Obama ist eisernes Training angesagt. Diesmal muss er seinen Gegner stellen, darf nicht wie im ersten Treffen matt und desinteressiert wirken. Sogar an seiner Körpersprache muss er arbeiten - seine abweisende Miene, seine niedergeschlagenen Augen wirkten vor 14 Tagen alles andere als ermunternd.

sr/dpa

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