Linke streicht Tanzabend - Delegierte protestiert

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Die stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke, Sahra Wagenknecht

Berlin - Tanzen oder Arbeiten? Diese schwierige Frage hatte der Linken-Parteitag am Samstagmittag zu entscheiden. Eine Delegierte aus Nordrhein-Westfalen protestiert gegen das Votum.

Weil die Tagungsleitung mit ihrem Zeitplan für die Debatte über das Parteiprogramm schon fast sieben Stunden in Verzug war, sah sich Bundesgeschäftsführer Werner Dreibus gezwungen, die Streichung des Tanzabends zur Abstimmung zu stellen. Die Tanzmuffel setzten sich mit knapper Mehrheit durch.

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Eine Delegierte aus Nordrhein-Westfalen wollte das aber nicht einfach so durchgehen lassen und beantragte, den Beschluss wieder zu kippen. Begründung: Sie habe sich so sehr darauf gefreut, mit einem Sachsen zu tanzen. Das Verständnis der Delegierten dafür war gering, der Vorstoß wurde abgeschmettert. Der Parteitag wird nun mit Programm- und Satzungsdebatten bis in den späten Abend fortgesetzt.

dpa

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