Unterstützung durch Schröder

Steinbrück will Aufholjagd wie 2002

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Peer Steinbrück will eine ähnliche Aufholjagd starten, wie 2002 Gerhard Schröder

Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seiner Partei eine Aufholjagd in den Umfragen wie unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) versprochen.

"Ich werde den gleichen Einsatz zeigen, den Schröder seinerzeit in den letzten Wochen vor der Wahl gebracht hat", sagte Steinbrück der "Bild am Sonntag". Auch Schröder sei 2002 schon abgeschrieben worden und habe doch noch gewonnen. "Ich glaube, das erleben wir gerade wieder."

Steinbrück lässt sich von Schröder im Wahlkampf beraten: "Wir haben in dieser Woche telefoniert und uns verabredet. Er wird mich unterstützen, wo er kann, und ich bin ihm dafür dankbar."

Peer Steinbrück und sein Wahlkampfteam

Peer Steinbrück und sein Wahlkampfteam

Um die Bundestagswahl doch noch zu gewinnen, will Steinbrück rund fünf Millionen frühere SPD-Wähler zurückgewinnen. Wenn ihm dies gelinge, "dann gewinnen wir", sagte Steinbrück. "Ich werde auch selber von Tür zu Tür gehen und um Stimmen werben. Und ich weiß: Als Redner kann ich durchaus Wirkung erzielen."

In dem TV-Duell im September will Steinbrück Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorführen: "Das TV-Duell wird eine gute Gelegenheit zu belegen, dass sich Frau Merkel entweder nicht festlegt oder etwas ankündigt und dann passiert - nichts." Den Vergleich mit Merkel gehe er gerne ein.

In der wöchentlichen Emnid-Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag" kommt die SPD wie in der Vorwoche auf 26 Prozent. Die Union erreichte 41 Prozent (minus eins), die FDP kam auf fünf Prozent (plus eins), die Grünen unverändert auf zwölf Prozent, die Linkspartei auf sieben Prozent (minus eins).

AFP

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