Prozess um Überfall: Pfarrer schildert Todesangst

Fulda. Der Pfarrer hatte Todesangst, als zwei Tage vor Weihnachten ein Trio im Fliedener Pfarrhaus auftauchte: Mindestens zehnmal sei er mit einer Kaminschaufel geschlagen worden, berichtete der Geistliche am Donnerstag im Landgericht Fulda.

Dort begann der Prozess gegen einen 52-Jährigen aus Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis). Vorwurf: schwerer Raub, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung. Die Mittäter blieben bislang unbekannt. Beute: 23 000 Euro. Der Angeklagte: „Ich war an dem Überfall nicht beteiligt.“ Doch die Polizei fand am Tatort eine DNA-Spur des Mannes. Er hat 14 Vorstrafen - mit 16 Jahren wurde er zum Mörder. Der Prozess wird fortgesetzt. (lhe)

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