Fohlen seltener Pferderasse im Wisentgehege geboren

+
Fohlen seltener Pferderasse im Wisentgehege geboren

Springe. Seltener Nachwuchs im Wisentgehege in Springe: Sorraia-Stute Elvira hat ihr erstes Fohlen zur Welt gebracht. Das noch namenlose Tier ist wie seine Mutter wohlauf.

"Seit vier Jahren ist es das erste Fohlen bei den Sorraia-Pferden, das im Wisentgehege geboren wurde", sagte Tierpark-Leiter Thomas Hennig. Die Kleine trabe bereits munter neben ihrer Mutter her. Besucher können den Nachwuchs von der Aussichtsplattform aus beobachten.

Die Pferderasse stammt ursprünglich aus Portugal. Das Überleben der Sorraia, von denen es weltweit laut Hennig nur noch rund 150 Tiere gibt, ist stark gefährdet. Im Wisentgehege werden Sorraias seit 1997 gehalten und gezüchtet. "Wir sind der einzige zoologische Betrieb, der diese seltenen Pferde zeigt", sagte Hennig. Zur Herde gehören derzeit 13 Pferde. Hennig züchtet mit zwei Stuten.

Bis 2009 wurden 23 Fohlen im Wisentgehege geboren. Der Tierpark hatte die Zucht dann ausgesetzt, weil die Pferde Probleme mit dem Sommerekzem hatten – eine allergische Reaktion der Sorraia auf eine bestimmte Mückenart. "Doch nun sind die Pferde umgezogen und haben ein für sie idealeres Quartier bekommen", erläuterte Hennig. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.