48 Proben untersucht

Lebensmittel-Skandal: Pferdefleisch in fünf Produkten

Kassel/Wiesbaden. Mindestens fünf Produkte in hessischen Supermärkten waren mit Pferdefleisch verunreinigt. Das haben Analysen des Hessischen Landeslabors ergeben. Bisher wurde allerdings erst 48 von 112 Proben ausgewertet. Der Rest soll bis Mitte der Woche folgen.

Betroffen sind folgende Produkte.

- Metro: "Lasagne Bolognese Capri 400g"

- Rewe: “Rewe Chili con Carne 350g"

- Edeka: "Gut & Günstig Lasagne Bolognese"

- Lidl: "Gusto Tortelloni Rindfleisch"

Diese wurden bereits von den entsprechenden Unternehmen vorsorglich aus dem Handel genommen. Inwieweit die Region Nordhessen von den Problemen betroffen ist, steht derzeit noch nicht fest.

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Neu in der Palette der verunreinigten Produkte ist ein Burger. Der Nachweis an DNA ist allerdings sehr gering, so dass von einer Verunreinigung im Herstellungsprozess ausgegangen werden kann, wie das Labor mitteilt. Die Experten rechnen damit, dass die restlichen Proben bis Mitte der Woche ausgewertet sind.

Die Proben, in denen Pferdefleischanteile gefunden wurden, werden nun auf das sogenannte Phenylbutazon untersucht. Voraussetzung ist, dass genügend Probenmaterial zur Verfügung steht. Der Einsatz von Phenylbutazon ist bei Tieren, die der Fleischgewinnung dienen, verboten. Ziel ist es, mögliche gesundheitliche Gefahren ausschließen zu können.

Insgesamt hatte das Labor 112 Proben aus hessischen Zentrallagern angefordert, unter anderem Lasagne, Frikadellen, Hamburger und Beefburger, Cevapcici, Hackfleisch gefüllte Ravioli aus der Kühltheke und Hackfleisch beinhaltende Fertiggerichte. (rpp)

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