In vielen Orten fehlen geeignete Familien

Pflegeeltern verzweifelt gesucht

BRAUNSCHWEIG/OSNABRÜCK. In vielen niedersächsischen Städten fehlt es an geeigneten Familien, die Pflege-Kinder aufnehmen können. Die Städte und Organisationen werben ständig um neue Pflegeeltern, die vernachlässigte oder misshandelte Kinder dauerhaft betreuen können. Aber: Die Suche nach geeigneten Familien wird zusehends schwieriger, ergab eine Umfrage bei den Kommunen.

Wenn beide Partner berufstätig seien, gestalte es sich schwierig, gleichzeitig ein traumatisiertes Kind zu betreuen, sagte Sylvia Paulmann vom Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig. Auch Osnabrück hat zu wenig Pflegefamilien.

Die Behörden in Niedersachsen haben dem Sozialministerium zufolge im vergangenen Jahr 3102 Kinder und Jugendliche zu ihrem eigenen Schutz kurzfristig aus ihren Familien herausgenommen. Dauerhaft bei Pflegeeltern lebten 2215 Kinder und Jugendliche. Diese Zahl hat sich in den vergangenen fünf Jahren beinahe verdoppelt.

Wer Kinder aufnehmen will, kann sich bei den betreffenden Stadtverwaltungen melden. (tko/lni)

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