Piraten wollen für mehr Transparenz sorgen

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Andreas Baum, Spitzenkandidat der Piratenpartei.

Berlin - Die Piratenpartei will nach dem grandiosem Abschneiden bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl für mehr Transparenz in der Politik sorgen. Der Bundesvorsitzende spricht von einem historischen Tag.

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Die Bürger sehnten sich offensichtlich “nach einer anderen Art Politik“, sagte der Spitzenkandidat der Piraten, Andreas Baum, am Sonntagabend in der ARD. Seine Partei hatte aus dem Stand heraus mehr als acht Prozent erreicht. Eines der ersten Vorhaben soll laut Baum sein, direkt aus dem Abgeordnetenhaus twittern zu können.

Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, hat den Erfolg bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin als historisch bezeichnet. Er sagte unter dem Jubel der Anhänger am Sonntagabend: “Ich freue mich riesig. Das ist ein historischer Tag für die Piratenpartei und für Deutschland.“ Die Piratenpartei zieht erstmals in ein deutsches Landesparlament ein.

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Spitzenkandidat Baum hat den Berlinern eine engagierte politische Arbeit versprochen. Das sensationelle Ergebnis von knapp neun Prozent bei der Abgeordnetenhaus-Wahl habe sich die noch junge Partei “nicht ausgerechnet“, sagte er am Sonntagabend im ZDF. “Aber wir haben das Interesse bemerkt.“

Die Berliner wollten offensichtlich, “dass sich im Abgeordnetenhaus tüchtig was verändert“, sagte er. Natürlich müssten sich die Politiker der Piratenpartei wegen fehlender Parlamentserfahrung noch einarbeiten. “Wir werden aber von uns hören lassen. Davon kann man ausgehen“, sagte er.

dpa/dapd

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