Aigner weist Kritik zurück

Pkw-Maut erhitzt in der Union weiter die Gemüter

+
Ilse Aigner.

München/Berlin - Die geplante Pkw-Maut sorgt innerhalb der Union weiter für heftige Diskussionen.

Im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag wies CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer die Kritik aus der Schwesterpartei CDU an den Plänen als "peinliches Sommertheater" zurück. Die Kritik etwa von CDU-Bundesvize und NRW-Landeschef Armin Laschet sowie von dem baden-württembergischen CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl zeugten von "tiefer Ahnungslosigkeit", sagte Scheuer.

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) verteidigte die Pläne ihres Parteikollegen, Verkehrsminister Alexander Dobrindt, ebenfalls gegen Angriffe aus der CDU. "Wir können nicht dauernd den maroden Zustand unserer Straßen beklagen und uns gleichzeitig nicht darum kümmern, wie wir den Straßenbau in Zukunft finanzieren wollen", sagte Aigner der Zeitung.

Dobrindt will trotz des Widerstands aus mehreren CDU-Landesverbänden an seinen Mautplänen festhalten. Er hatte sein Konzept für eine Pkw-Maut in Deutschland Anfang Juli vorgestellt. Die Abgabe will der Minister über ein Vignettensystem eintreiben. Der Preis für eine Jahresvignette soll abhängig von Motorgröße, Alter des Autos und Umweltverträglichkeit berechnet werden. Deutsche Halter sollen über einen Freibetrag in der Kfz-Steuer entlastet werden.

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.