Plädoyers im Prozess um tote Küsterin erwartet

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Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Küsterin aus Braunlage sollen heute vor dem Landgericht Braunschweig die Plädoyers gehalten werden. Zudem könnte es sein, dass sich der angeklagte Ehemann der Frau erstmals äußert.

Braunschweig. Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Küsterin aus Braunlage sollen Freitag vor dem Landgericht Braunschweig die Plädoyers gehalten werden. Zudem könnte es sein, dass sich der Angeklagte erstmals äußert. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 54-Jährigen vor, seine 48-jährige Ehefrau mit einem Schuss in den Hinterkopf getötet zu haben. Als Tatmotive werden die eingereichte Scheidung der Frau und seit Jahren zerrüttete Familienverhältnisse angenommen.

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Der Beschuldigte, der im Verfahren bisher zu den Vorwürfen geschwiegen hat, hatte in einem früheren Gespräch mit einem Psychologen behauptet, dass sein Sohn den tödlichen Schuss abgefeuert habe. Der 20-Jährige dagegen hatte seinen Vater als Schützen genannt. Das Urteil soll in der kommenden Woche fallen. (dpa)

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