Polizei beendet Facebook-Party in Lüneburg

Lüneburg. Immer wieder laufen auf Facebook veröffentlichte Partys aus dem Ruder: Am Wochenende hat die Polizei die Privatparty eines Jugendlichen in Lüneburg beendet.

Es kamen nicht nur weit mehr Mädchen und Jungen als eingeladen, die ungebetenen Gäste zerstörten auch die Einrichtung. Eigentlich hatte der Gastgeber nur 15 Freunde persönlich eingeladen, teilte die Polizei mit. Doch der Termin wurde über das soziale Netzwerk Facebook öffentlich und so kamen rund 100 Jugendliche.

Einen Teil der Partyschar ließ der Gastgeber selbst hinein, andere liefen durch offene Türen ins Haus. In tumultartigen Szenen seien im Innern Möbel beschädigt und Flaschen zerstört worden, berichtete die Polizei, die schließlich zu Hilfe gerufen wurde. Rund 30 Beamte beendeten die Party. Der Schaden wurde auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Geklärt werden muss auch noch, wer die Kosten für den Polizeieinsatz trägt. Dies werde wohl eine rechtliche Frage werden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Normalerweise müsse der Verursacher haften. Da dieser aber nicht eindeutig feststehe, sei die Sache schwierig. (dpa)

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