Ende des Regierungs-Chaos

Populistische Regierung in Italien vereidigt

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Giuseppe Conte (rechts) bei der Vereidigung durch Präsident Sergio Mattarella.

Italien hat erstmals eine Regierung aus europakritischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechtspopulistischer Lega.

Rom - Knapp drei Monate nach der Parlamentswahl hat Italien einen neuen Regierungschef. Der parteilose Jurist Giuseppe Conte leistete am Freitag bei Staatspräsident Sergio Mattarella in Rom seinen Amtseid, wie ein AFP-Reporter berichtete. Anschließend wurden auch die Minister der Koalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) und der fremdenfeindlichen Lega vereidigt, unter ihnen M5S-Chef Luigi Di Maio und der Lega-Vorsitzende Matteo Salvini.

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Ein erster Anlauf für eine Koalition der beiden Parteien war am Sonntag gescheitert, nachdem Mattarella die vorgelegte Ministerliste nicht akzeptiert hatte. Am Donnerstagabend erzielten die beiden Koalitionspartner dann erneut eine Einigung. Die neue Regierung muss nun noch in beiden Parlamentskammern bestätigt werden.

dpa

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