Hollande wirbt für verschärfte Sicherheitsgesetze

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Frankreichs Präsident François Hollande spricht in Paris vor Vertretern von Polizei, Gendarmerie und Militär. Foto: Etienne Laurent

Paris (dpa) - Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" hat Frankreichs Präsident François Hollande für verschärfte Sicherheitsgesetze geworben.

Die Doktrin der Sicherheitskräfte müsse an die terroristische Bedrohung angepasst werden, sagte Hollande vor Vertretern von Polizei, Gendarmerie und Militär in Paris. So sollten Informationen zwischen den verschiedenen Diensten besser ausgetauscht werden.

Die Regierung bereitet derzeit eine Verfassungsänderung sowie ein Gesetz vor, das bei akuten Bedrohungen zum Beispiel das Durchsuchen von Fahrzeugen im Umfeld möglicher Terror-Ziele erlauben soll.

Frankreich war im vergangenen Jahr von mehreren Attacken islamistischer Terroristen getroffen worden. Gewalttätiger Höhepunkt waren die Attacken vom 13. November in Paris und Saint-Denis, bei denen drei Killerkommandos 130 Menschen töteten.

Charlie Hebdo, Frz.

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