Staatsoberhaupt gewählt

Mukherjee neuer indischer Präsident

+
Pranab Mukherjee bei der Abgabe seiner Stimme

Neu Delhi - Ex-Finanzminister Pranab Mukherjee, der Kandidat der regierenden Kongresspartei, ist das neue Staatsoberhaupt in Indien. In Krisensituationen kommt ihm eine wichtige Rolle zu.

Bei der Stimmenauszählung am Sonntag sicherte sich der Kandidat der regierenden Kongresspartei erwartungsgemäß eine Mehrheit. Dies teilte Mukherjees Wahlkampfmanager Rajeev Shukla mit. Mukherjee wird sein Amt am 25. Juli antreten. Ein offizielles Endergebnis wurde später am Sonntag erwartet.

Der 76-Jährige hatte einen Gegenkandidaten. Der ehemalige Parlamentspräsident Purno Agitok Sangma wurde von den wichtigsten Oppositionsparteien unterstützt. Die amtierende Präsidentin Pratibha Patil trat nicht mehr an. Sie war vor fünf Jahren als erste Frau ins höchste Staatsamt gewählt worden.

Das indische Staatsoberhaupt nimmt zwar hauptsächlich zeremonielle Funktionen wahr, doch kommt dem Präsidenten in politischen Krisensituationen einen wichtige Rolle zu. Bei Wahlergebnissen mit unklaren Mehrheitsverhältnissen entscheidet zum Beispiel der Präsident, wen er mit der Regierungsbildung beauftragt.

Am Donnerstag hatten in geheimer Abstimmung 776 Abgeordnete des Ober- und Unterhauses in der Hauptstadt Neu Delhi sowie 4120 Volksvertreter aus den Landesparlamenten das neue Staatsoberhaupt gewählt.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.