Preisverfall drückt Gewinn bei Öl- und Gasförderer Wintershall

Kassel/Ludwigshafen. Der Verfall der Rohstoffpreise trübt dem Kasseler Öl- und Gasförderer Wintershall weiterhin die Bilanz.

Im ersten Halbjahr 2015 fuhr die BASF-Tochter dank höherer Gasverkäufe den Umsatz um 16 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro herauf. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank vor Sondereinflüssen aber um 14 Prozent auf 868 Millionen Euro – obwohl der Gashandel doppelt soviel dazu beisteuerte wie im ersten Halbjahr 2014. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent hat sich innerhalb von zwölf Monaten auf 55 Dollar halbiert.

Gewinneinbußen

Unterm Strich blieb Wintershall nach den gestern vorgelegten Zahlen des Mutterkonzerns BASF ein Überschuss von 609 Millionen Euro, 22 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2014. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres kletterte der Umsatz um 15 Prozent auf knapp 3,7 Mrd. Euro, während das Ebit vor Sondereinflüssen um rund ein Fünftel auf 431 Mio. Euro, sank – allerdings enthielt das Ergebnis vor Jahresfrist einen Beitrag aus Offshore-Arbeiten vor der libyschen Küste.

Der gesamte BASF-Konzern steigerte im ersten Halbjahr den Umsatz um drei Prozent auf 39,1 Mrd Euro, das Ebit vor Sondereinflüssen verharrte bei 4,1 Mrd. Euro. (wll)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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