20 Prozent mehr Asylbewerber in der EU

+
Flüchtlinge sitzen in Mineo auf der italienischen Insel Sizilien auf einer Leitplanke an der Straße, die an einem Flüchtlingscamp vorbeiführt.

Brüssel - In den 27 EU-Staaten wurden im vergangenen Jahr 301.000 Asylbewerber registriert. Das waren rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr, als 259.000 Asylanträge gemeldet wurden.

Dies teilte das Europäische Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Die meisten Kandidaten kamen aus Afghanistan, Russland und Pakistan. Den größten Zustrom verzeichnete Frankreich mit 56.300 Bewerbern, gefolgt von Deutschland mit 53.300. Bezogen auf die Zahl der Einwohner wurden die meisten Asylbewerber allerdings in Malta gemeldet. Die Ablehnungsquote für Asylanträge in erster Instanz lag bei rund 75 Prozent. 29.000 Menschen wurden als Flüchtlinge anerkannt.

Lampedusa: Flüchtlingselend in Italien

Lampedusa: Flüchtlingselend in Italien

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.