Prozess um Banküberfälle: Staatsanwalt fordert hohe Haftstrafen

Hildesheim. Im Prozess um eine Serie von Banküberfällen hat der Staatsanwalt im Landgericht Hildesheim je siebeneinhalb Jahre Haft für die beiden angeklagten Brüder gefordert.

Die beiden Männer hatten zum Prozessauftakt gestanden, Banken in Celle und Uetze bei Hannover überfallen zu haben. Bei einer dritten Tat in Hillerse im Kreis Gifhorn wurden einer der Brüder im Mai festgenommen, der zweite stellte sich später der Polizei.

Staatsanwalt Sebastian Al Hares betonte in seinem Plädoyer, die Angeklagten hätten sich persönlich bei den betroffenen Bankmitarbeitern entschuldigt. "Ihre Reue ist nicht gespielt", sagte er. Die Überfälle seien aber dennoch als schwere räuberische Erpressung zu werten, weil sie mit einer scharfen Schusswaffe verübt worden seien. Der Strafrahmen liege in solchen Fällen zwischen 5 und 15 Jahren. Das Urteil wird für den Nachmittag erwartet. (dpa)

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