Prozess gegen Mann nach tödlichen Schüssen auf 17-Jährigen in Fulda

Fulda. Sechs Monate nach den tödlichen Schüssen auf einen 17-Jährigen bei einem vorgetäuschten Autokauf in Fulda wird dem mutmaßlichen Täter nun der Prozess gemacht. Ein 38 Jahre alter Mann muss sich vom 9. August an wegen Mordes verantworten, teilte das Landgericht Fulda am Montag mit.

Elf Sitzungstage sind bis zum 4. Oktober angesetzt worden.

Der junge Mann aus einer Großfamilie wollte am 11. Februar zusammen mit seinem älteren Schwager aus München einen Wagen kaufen. Bei dem angeblichen Kaufgespräch wurde er mit sechs Schüssen aus kurzer Distanz getötet. Der mutmaßliche Täter konnte wenige Tage später festgenommen werden.

Der 38-Jährige habe sein Opfer heimtückisch und aus Habgier getötet, erklärte die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageerhebung. Der Mann muss sich auch wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung und unerlaubten Waffenbesitzes verantworten. Gegen die Lebensgefährtin des polizeibekannten Mannes wurde Anklage wegen Beihilfe zum Betrug erhoben.

Die Ermittler waren dem mutmaßlichen Mörder mit Hilfe von Bildern einer Überwachungskamera und einer Beschreibung des Täters und seines Fluchtwagens auf die Spur gekommen. Der 17-Jährige wurde in einer schwer einsehbaren Gasse an einem Parkplatz erschossen, sein Begleiter konnte entkommen. (dpa)

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