Handgranate im Spielwarenregal versteckt: Bewährung für Ladendetektiv

Limburg. Weil er eine scharfe Handgranate im Spielzeugregal eines Supermarkts versteckt hat, ist ein Ladendetektiv zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden.

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Das Landgericht Limburg sprach den 40-Jährigen am Montag des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz schuldig.

Er habe sich Anerkennung von seinem Chef und die Bezahlung seines ausstehenden Gehalts erhofft, sagte der 40-Jährige am Montag. Der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hatte die funktionsfähige Granate Ende Januar in einem Regal der Spielzeugabteilung abgelegt und dann den angeblichen Fund gemeldet.

Artikel aktualisiert um 15.55 Uhr.

Der Supermarkt wurde daraufhin sofort geräumt, die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hätte die Kriegswaffe bei einer Explosion Menschen im Umkreis von zwölf Metern töten können. Er habe die Granate von einem Bekannten erworben, der sie beim Aufräumen im Keller gefunden habe, sagte der Angeklagte vor Gericht aus.

Der Ladendetektiv, den Videoaufzeichnungen überführten, sollte ursprünglich wegen versuchten Mordes angeklagt werden. Nun musste er sich wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten. (dpa)

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