Gerichtsprozess

Prozess um Maschseemord: Mann tötete aus verletzter Neonazi-Ehre

Hannover. Der mutmaßliche Maschseemörder in Hannover soll sein Opfer erstochen haben, weil die Frau sich über seine rechtsradikalen Ansichten lustig gemacht hat.

Das sagte die Freundin des angeklagten 25-Jährigen am Freitag als Zeugin vor dem Landgericht. Der Angeklagte habe ihr gestanden, die 44-Jährige mit einer Machete getötet zu haben. Später habe er sie gezwungen, bei der Beseitigung der von ihm zerstückelten Leiche zu helfen. Die Frau habe sich ununterbrochen an den Händen gekratzt, weil sie sich geekelt habe, die Leichenteile angefasst zu haben. Der Angeklagte sei eine tickende Zeitbombe, die jederzeit wieder hochgehen könne. Er habe ihr gesagt, dass er weiter töten wolle.

Artikel aktualisiert um 13.55 Uhr

Ein 25-Jähriger ist angeklagt, eine 44 Jahre alte Frau im vergangenen Oktober erstochen, zerstückelt und anschließend in den Maschsee geworfen zu haben. Vor Gericht schwieg der Angeklagte auch am Freitag zu den Vorwürfen. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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