Prozess um tote Küsterin fortgesetzt

Prozess um tote Küsterin fortgesetzt: Vernehmung des Sohns

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Braunschweig. Der Prozess um den gewaltsamen Tod an einer Küsterin aus Braunlage ist am Freitag fortgesetzt worden. Im Laufe des Verhandlungstags vor dem Landgericht Braunschweig sollte am Freitag der Sohn des angeklagten Ehemanns erneut aussagen.

Zuvor bestätigte ein kurzfristig geladener Zeuge, die Aussage des 20 Jahre alten Sohns, dass der Vater den tödlichen Schuss auf die Frau abgegeben habe. So habe es der 20-Jährige erzählt, erklärte der Zeuge, der als Mithäftling mit den beiden Männern in Untersuchungshaft saß.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 54-jährigen Ehemann der toten Küsterin vor, seine 47-jährige Ehefrau mit einem Schuss in den Hinterkopf getötet zu haben. Bei seiner Festnahme hatte der Angeklagte von einem Unfall gesprochen, weil sich aus dem Gewehr ein Schuss gelöst habe. Einem psychologischen Gutachter dagegen hatte der Beschuldigte gesagt, dass sein Sohn den tödlichen Schuss abgefeuert habe. Diese Aussage hätte nach Angaben des Verteidigers des 47-Jährigen der am Freitag geladene Mithäftling bestätigen sollen. Stattdessen beschuldigte er den Vater.

Als Tatmotiv werden zerrüttete Familienverhältnisse angenommen. Die Frau hatte die Scheidung eingereicht. Das Paar hat zehn gemeinsame Kinder. (dpa)

Küsterin tot in Kirchen-Keller entdeckt

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