Terrorziel St. Petersburg

Putin dankt Trump für Hinweise auf mutmaßlichen Anschlag

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Russische Sicherheitskräfte nahmen nach einem Tipp der CIA in Moskau mutmaßliche Terroristen fest. Foto: FSB Press Service

Der Terror sollte St. Petersburg treffen - doch dank eines Tipps der CIA werden mehrere Anschläge in der Millionenstadt verhindert. Russlands Präsident Putin greift daraufhin zum Telefon. Am anderen Ende: Donald Trump.

Moskau (dpa) - Russische Sicherheitskräfte haben nach Darstellung von Präsident Wladimir Putin mit Hilfe der USA mutmaßliche Terroristen festgenommen. Putin dankte US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat für die Unterstützung des Geheimdienstes CIA, wie der Kreml mitteilte.

Die Informationen der CIA hätten ausgereicht, um die Verdächtigen aufzuspüren und festzunehmen, sagte Putin.

Zuvor hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB mitgeteilt, dass er eine Gruppe von sieben Männern mit mutmaßlichen Verbindungen zur Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) festgenommen habe, die Anschläge in der Millionenstadt St. Petersburg geplant hätten.

Putin zufolge hatte die Gruppe unter anderem einen Bombenanschlag auf die Kasaner Kathedrale im belebten Zentrum der Stadt vorbereitet. Fünf der Verdächtigen wurden in Untersuchungshaft genommen. Nach Behördenangaben kamen die Verdächtigen teils aus dem islamisch geprägten Nordkaukasus, teils aus Zentralasien.

Bei einer Bombenexplosion in der Metro in der Millionenstadt St. Petersburg waren am 3. April 15 Menschen getötet und rund 50 verletzt worden. Ermittler gehen von einem 22-jährigen Mann aus Kirgistan als Attentäter aus. Der Verdächtige wurde bei der Explosion selbst getötet. Russland schätzt, dass sich dem IS Tausende Menschen aus früheren Sowjetrepubliken in Zentralasien angeschlossen haben.

Mitteilung Kreml

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