MH 17

Putin: Kiew behindert Ermittlung an Absturzstelle

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Absturzstelle des Fluges MH 17 in der Ostukraine: Russland Präsident Waldimir Putin wirft der Regierung in Kiew vor, die Ermittlungen nach dem Unglück zu behindern.

Moaskau/Kiew- Russlands Präsident Putin hat die ukrainische Armee beschuldigt, das Gebiet um die Unglücksstelle des im Juli mutmaßlich abgeschossenen malaysischen Passagierflugzeugs "ständig" mit Artillerie zu beschießen.

Für den Beschuss seien nicht die von Kiew abtrünnigen Rebellen, sondern die Regierungssoldaten verantwortlich, sagte Putin laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Montag bei einem Treffen mit dem malaysischen Regierungschef Najib Razak in Peking. Dadurch werde die Arbeit der internationalen Experten am Absturzort beeinträchtigt.

Putin begrüßte zugleich, dass den malaysischen Spezialisten "endlich" gestattet wurde, vollständig an den Ermittlungen teilzunehmen. Sie würden dabei sicherlich einen "unerlässlichen Beitrag" leisten, fügte er hinzu. Den Angehörigen der Opfer und dem malaysischen Volk sprach der Präsident erneut sein Beileid aus.

Die Maschine der Malaysia Airlines war am 17. Juli auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur im Krisengebiet über der Ostukraine abgestürzt. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben. Die Führung in Kiew, die USA und westliche Medien erklärten wenig später, prorussische Separatisten hätten den Flug MH17 vom Himmel geholt. Die meisten Opfer stammten aus den Niederlanden.

AFP

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