Ramsauer warnt Fluglotsen

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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer

Dresden - Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat die Fluglotsen vor neuerlichen Streikandrohungen gewarnt. "Ich bleibe dabei, dass die Fluglotsen sich sehr sehr genau überlegen sollten, was sie da tun."

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Das sagte der Politiker am Donnerstag bei einem Besuch in Dresden. Er formuliere vorsichtig, weil ein Minister sich nicht in Tarifauseinandersetzungen einmischen solle. Aber nachdem es in Deutschland bei den Arbeitsbedingungen für Fluglotsen bereits hervorragende Standards gebe, würden weder Öffentlichkeit noch betroffene Fluggäste für Streiks Verständnis aufbringen, sagte Ramsauer.

Der Minister forderte die Tarifpartner - die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) und die Deutsche Flugsicherung (DSF) als bundeseigenes Unternehmen - auf, sich an den Verhandlungstisch zu begeben. “Die Deutsche Flugsicherung hat von mir grünes Licht, weiter zu verhandeln.“ Das vorliegende Angebot sei eine hinreichende Basis, sich möglichst schnell zu einigen. Ramsauer hatte am Donnerstag schon im ARD-Morgenmagazin Unverständnis gezeigt, dass durch einen Streik bewirkt werden sollte, auf ein ohnehin bereits sehr hohes Niveau der Arbeitsbedingungen noch einmal oben draufzusatteln. Eine wöchentliche Arbeitszeit von etwa 25 Stunden, ein Jahresurlaubsanspruch von 50 Tagen und ein Brutto-Jahresgehalt von rund 120 000 Euro - “das sind Arbeitsbedingungen, die können sich sehen lassen“.

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

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dpa

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