Razzia gegen mutmaßliche Rechtsextreme

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In vier Bundesländern wurde die Polizei aktiv.

Dresden - Mit einer großangelegten Durchsuchungsaktion in vier Bundesländern ist die Polizei am Donnerstag gegen mutmaßliche Rechtsextreme vorgegangen. Sie sollen sich an einer verbotenen Demo beteiligt haben.

41 Beschuldigten wird vorgeworfen, sich im September an einer nicht genehmigten Demonstration der rechten Szene in Stolpen bei Dresden beteiligt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilte. Ermittelt wird wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Durchsucht wurden Wohnungen und andere Räumlichkeiten wie Garagen und Verschläge in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

Die Ermittlungen richten sich gegen 28 Verdächtige aus verschiedenen Teilen Sachsens, 11 Verdächtige aus Brandenburg - vorwiegend aus dem Großraum Cottbus und Potsdam - sowie je einen Verdächtigen aus Magdeburg und aus dem Raum Erfurt. Was bei den Durchsuchungen beschlagnahmt wurde, war dem Landeskriminalamt Dresden zunächst nicht bekannt. „Das erfahren wir bis morgen“, sagte Sprecherin Kathlen Zink.

Die meistgesuchten Nazi-Verbrecher

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Die Beschuldigten, darunter eine Frau, sollen sich an einem nächtlichen Fackelaufzug unter dem Motto „Werde unsterblich“ beteiligt haben - vermummt und maskiert. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) will wegen solcher Aktionen den geplanten Stellenabbau bei der Polizei überdenken. Das hatte er erst am Mittwoch angekündigt. Derzeit gebe es in der rechtsextremistischen Szene einen Trend, mit solch martialischen Auftritten die Bevölkerung massiv zu verunsichern. Diese würden hochkonspirativ vorbereitet und seien daher schwer aufzuklären.

dpa

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