Mehrere hundert Teilnehmer 

Dresden: Rechte Versammlung wegen Volksverhetzung unterbrochen

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Zahlreiche Anhänger der Gruppe „Hope · fight racism" versammelten sich am Samstag, um gegen die geplante Demonstration des verurteilten Holocaust-Leugners Ittner zu demonstrieren. 

Mehrere Neonazis riefen am Samstag in Dresden zum Gedenkmarsch auf.  Doch als sich einer der rechten Redner einen Ausrutscher leistete, wurde die Versammlung frühzeitig abgebrochen.

Dreseden - Mehrere hundert Menschen haben am Samstag in Dresden gegen eine von dem  vorbestraften Holocaust-Leugner Gerhard Ittner geplante Demonstration protestiert. Der Zug rund um Ittner mit ebenfalls mehreren hundert Teilnehmern, darunter Neonazis, wurde am Nachmittag von der Polizei unterbrochen. Ein Redebeitrag auf dem Postplatz wurde daraufhin überprüft, ob er den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt, wie die Polizei Sachsen twitterte. 

Gerhard Ittner gilt als Volksverhetzer und Holocaustleugner

Wenig später hieß es, der Anfangsverdacht habe sich bestätigt und der Versammlungsleiter sei aufgefordert worden, seine Versammlung zu beenden. „Tut er dies nicht, werden wir die Versammlung auflösen“, schrieb die Polizei. Ittner selbst hatte sich ebenfalls angekündigt, durfte  allerdings nicht sprechen. Die Versammlungsbehörde verwehrte ihm seine Rede, weil gegen ihn noch ein Verfahren wegen einer Hetz-Rede aus dem vergangenen Jahr läuft. 

dpa/sl

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