Verbesserung für Arbeitnehmer

Für 155 Millionen Euro: Regierung stärkt Betriebsrenten

+

Berlin - Jobwechsel sollen sich für Arbeitnehmer künftig nicht negativ auf Betriebsrenten auswirken. Aus einem Unternehmen ausgeschiedene Arbeitnehmer dürften nicht benachteiligt werden.

So heißt es in einem Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums, den das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschloss.

Außerdem sollen Anwartschaften bereits ab einer Frist von drei statt wie bisher fünf Jahren nicht mehr verfallen können. Junge mobile Beschäftigte sollen zudem schneller als bisher Betriebsrenten haben können: Bereits ab 21 statt wie bisher ab 25 Jahren soll man künftig Arbeitgeber verlassen dürfen, ohne dass eine Anwartschaft verfällt. Die Verbesserungen für die Arbeitnehmer dürften die Wirtschaft dem Entwurf rund 155 Millionen Euro kosten.

Mit Regelungen durchlaufen nun das parlamentarische Verfahren. Sie sollen eine EU-Richtlinie für mehr Mobilität von Arbeitnehmern zwischen den Mitgliedstaaten umsetzen, mit der Erwerb und Wahrung von Zusatzrentenansprüchen verbessert werden sollen.

Unabhängig davon laufen im Arbeitsministerium weiter Vorbereitungen für eine Betriebsrentenreform. Die betriebliche Altersvorsorge soll stärker als bisher in Tarifverträgen verankert werden.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.