„Wurden einer Gehirnwäsche unterzogen“

Regierung will IS-Kinder nach Deutschland holen und „deradikalisieren“

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Ein nicht identifizertes IS-Mitglied (r) zeigt Kindern anderer Kämpfer den Umgang mit einer Pistole.

Die Bundesregierung will nach einem Medienbericht die Kinder deutscher IS-Frauen nach Deutschland zurückholen und hier „deradikalisieren“ lassen.

Pläne der Bundesregierung gehe aus einem internen Bericht des Bundesinnenministeriums hervor, schreibt die Bild am Sonntag: Demnach sollen die Kinder nach ihrer Rückkehr von Angehörigen und sozialen Einrichtungen betreut werden. Mindestens 270 Frauen mit deutschem Pass und ihre Kinder hielten sich in den Kampfgebieten in Syrien oder im Irak auf. Rund die Hälfte der Kinder sei Geheimdiensterkenntnissen zufolge im Bürgerkriegsgebiet geboren, heißt es in dem Bericht weiter.

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Kinder seien einer Gehirnwäsche durchzogen worden

Bereits im Dezember hatte Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen von Rückreisen von Frauen, Jugendlichen und Kindern aus Syrien und dem Irak berichtet. IS-Kämpfer wollten ihre Angehörigen wegen der Kriegsgeschehnisse in Sicherheit bringen und deshalb in den Westen zurückschicken. Den deutschen Inlandsgeheimdienst stelle das vor Schwierigkeiten, sagte Maaßen damals der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt Kinder, die in den „Schulen“ im IS-Gebiet einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und in starkem Maße radikalisiert sind“, sagte er. „Für uns ist das ein Problem, weil diese Kinder und Jugendlichen mitunter gefährlich sein können.“

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dpa

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