Kim Jong Il: Nicaragua und Kuba bekunden Trauer

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Daniel Ortega (R) und seine Frau Rosario Murillo kondolierten zum Tod von Kim Jong Il

Managua/Havanna - Die Regierung Nicaraguas hat den Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il zutiefst bedauert und sich für eine Fortsetzung seines politischen Kurses ausgesprochen.

“Wir beten für die Kontinuität des Prozesses, den das nordkoreanische Volk erlebt“, erklärte Regierungssprecherin und Präsidentengattin Rosario Murillo im Namen von Staatschef Daniel Ortega am Montagabend (Ortszeit). Dieser Prozess sei gekennzeichnet durch “den Aufbau von mehr Frieden und mehr Wohlstand für alle Familien“ Nordkoreas, hieß es weiter.

Der einstige Revolutionsführer und Chef der Sandinistischen Front (FSLN) Ortega pflegte bereits während seiner ersten Regierung in den 1980er Jahren enge Kontakte zu Kim Jong Ils Vater Kim Il Sung. Das mittelamerikanische Land unterhält aber auch Beziehungen zu Südkorea.

Kim Jong Il: Der rätselhafte Despot

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In Kuba ordnete die sozialistische Führung wegen des Todes von Kim Jong Il eine dreitägige Staatstrauer an. An öffentlichen und militärischen Gebäuden würden Flaggen in dieser Zeit auf halbmast gesetzt, hieß es am Montagabend (Ortszeit) in einer Erklärung, die im Staatsfernsehen verlesen wurde.

Südkorea äußert Mitgefühl mit Nordkoreanern

Südkoreas Regierung hat den Nordkoreanern ihr Mitgefühl ausgesprochen. Die Regierung werde zwar keine offizielle Trauerdelegation nach Pjöngjang entsenden, sagte Vereinigungsminister Yu Woo Ik am Dienstag in Seoul. Man werde jedoch unter anderen Angehörigen des früheren südkoreanischen Präsidenten Kim Dae Jung erlauben, nach Nordkorea zu reisen.

Kim Jong Il hatte 2009 nach dem Tod Kim Dae Jungs eine Beileidsdelegation nach Seoul geschickt. Die nordkoreanischen Staatsmedien hatten am Montag mit zweitägiger Verspätung berichtet, dass Kim Jong Il am Samstag im Alter von 69 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben sei.

dpa

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