Indienbesuch der Kanzlerin

Regierungsmaschine kaputt: Merkel muss umsteigen

+
Wegen eines Defekts an der Regierungsmaschine musste Kanzlerin Angela Merkel das Flugzeug wechseln.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss bei ihrer Reise nach Indien wegen eines Defekts an der Regierungsmaschine auf einen Truppentransporter der Luftwaffe umsteigen.

Wie es am Sonntagmorgen kurz vor dem Abflug aus Regierungskreisen hieß, muss die für den Flug vorgesehene Maschine vom Typ Airbus A340 wegen technischer Probleme am Boden bleiben. Stattdessen wurde der Truppentransporter „Kurt Schumacher“ bereitgestellt, eine Maschine vom Typ A310, die deutlich kleiner ist. Normalerweise werden mit dem Flugzeug Bundeswehrsoldaten transportiert, auch in Einsätze.

An der Reiseplanung ändere sich deshalb nichts, hieß es in Regierungskreisen. Merkel reist mit vier Ministern und einer großen Wirtschaftsdelegation zu Konsultationen mit der indischen Regierung nach Neu Delhi. Auf den üblichen Komfort muss sie bei der Reise nun verzichten: Alle Passagiere an Bord sitzen in einem großen Raum - Merkel vorne, dann Minister und Staatssekretäre, danach Wirtschaftsvertreter und Journalisten. Einen eigenen Besprechungsraum hat die Kanzlerin nicht. „Wir sind jetzt alle unter einem Dach“, hieß es aus Kreisen des Protokolls.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.