Rentsch soll Hahn ersetzen

Rentsch: FDP geht in die Opposition, Landesvorstand tritt zurück

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Wiesbaden. Der stellvertretende Landesvorsitzende der hessischen FDP, Florian Rentsch, hat am Montagmorgen angekündigt, dass der Landesvorstand der FDP zurücktreten werde: "Ich werde das vorschlagen und ich kann mir nicht vorstellen, dass man dem nicht nachkommt", sagte Rentsch in Wiesbaden.

Der FDP-Politiker, der auch Wirtschaftsminister der derzeitigen CDU/FDP-Koalition ist, dürfte aufgefordert werden, beim Landesparteitag im November das Amt des FDP-Chefs von Jörg-Uwe Hahn zu übernehmen. Allerdings erklärte er selbst, er denke noch über seine politische Zukunft nach. Bei der Niederlage der FDP handele es sich nicht um "ein blaues Auge", sondern um eine Katastrophe für die Partei. Da könne man nicht zur Tagesordnung übergehen. Die FDP werde auf jeden Fall in die Opposition gehen. Rentsch bezeichnete es als großen Fehler, bei der Union um Zweitstimmen gebettelt zu haben. Damit sei man für Wähler "nicht gerade sexy". Für die Bundesebene empfahl Rentsch Christian Lindner als neuen Vorsitzenden: "Ich habe mit ihm telefoniert,und ich finde, er soll das machen." (wet)

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