Iowa: Republikaner starten Kandidaten-Kür 

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Der Ex-Gouverneur von Massachusetts Mitt Romney

Des Moines - Spannender Auftakt des US-Wahljahres: Kurz vor der ersten Vorwahl um die US-Präsidentschaft am Dienstag im Bundesstaat Iowa hat sich bei den Republikanern ein Kopf-an-Kopf-Rennen abgezeichnet.

Der jüngsten Umfrage der Zeitung „Des Moines Register“ zufolge lagen der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney (64), und der libertäre Polit-Veteran und Kongressabgeordnete Ron Paul (76) nur hauchdünn auseinander. Zuletzt stark aufgeholt in der Wählergunst hatte allerdings der Ex-Senator aus Pennsylvania, Rick Santorum (53), nun Drittplatzierter.

Bis zuletzt suchten Bewerber mit Auftritten die Wähler auf ihre Seite zu ziehen. 41 Prozent hatten bei der Umfrage der Zeitung angegeben, sich trotz einer Präferenz für einen Kandidaten durchaus noch umstimmen zu lassen. 51 Prozent meinten hingegen, sich bereits endgültig für einen Bewerber entschieden zu haben. Mit ersten Ergebnissen wird in der Nacht zum Mittwoch MEZ gerechnet.

Die Republikaner suchen den Super-Kandidaten

Die Republikaner suchen den Super-Kandidaten

Die parteiinterne Vorwahl in Iowa im Mittleren Westen gilt traditionell als Auftakt des Wahljahres in den Vereinigten Staaten. Zwar hat der kleine Agrarstaat mit lediglich drei Millionen Einwohnern landesweit eher geringes politisches Gewicht. Dennoch gilt die Abstimmung als ein erster Test und Stimmungsbarometer. Vor allem: Wer in Iowa gut abschneidet, kann auf weitere Wahlkampfspenden hoffen. Die Präsidentenwahl ist am 6. November.

Insgesamt machen sich noch sieben Republikaner Hoffnung, bei dem Parteitag Ende August in Florida zum Gegenkandidaten Obamas erklärt zu werden. Dazu müssen sie bei den Vorwahlen in allen US-Staaten und -Territorien genügend Delegierte gewinnen.

In Iowa gilt als entscheidend, wer die meisten Unterstützer zur Teilnahme an den mehr als 1700 Parteiversammlungen bewegen kann, in denen am Dienstagabend nach Diskussionen und Abstimmungen der Präsidentschaftskandidat bestimmt wird. Bereits kommende Woche findet dann im Staat New Hampshire die nächste statt. Ebenfalls noch im Januar geht es in South Carolina und Florida weiter.

dpa

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