Rhön-Kliniken streichen an Uni 250 Stellen

Giessen. Beim Universitätsklinikum Gießen-Marburg fallen möglicherweise bis zu 250 der 7200 Vollzeit-Arbeitsplätze weg. Wegen der Fertigstellung mehrerer Neubauten und Zusammenlegung von Abteilungen werde weniger Personal benötigt, teilten die Betriebsräte und die Geschäftsführung des Klinikums in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Um bei der Umstellung auf die neuen Stellenpläne betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, haben beide Parteien eine „konstruktive Zusammenarbeit“ vereinbart. Von den Änderungen des Stellenplans sind Ärzte sowie der Pflegedienst nicht betroffen. Betriebsräte und Geschäftsführung wollen gemeinsam nach Lösungen für die Mitarbeiter suchen und „alles daransetzen, betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern“. Es stünden Mittel zur Verfügung, um Teilzeitarbeit, vorzeitigen Ruhestand oder Umschulung zu finanzieren. (lhe)

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