Trotz Misstrauen in der Bevölkerung

Rösler: "Geld in Deutschland ist sicher"

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FDP-Chef Philipp Rösler will seine politischen Ämter auf keinen Fall vorzeitig aufgeben. Er habe mit der Stabilisierung der Währung und dem Wachstum in Deutschland „eine große Aufgabe vor sich.“

Berlin - Wirtschaftsminister Rösler sieht das Geld der Bundesbürger nicht in Gefahr. „Das Geld in Deutschland selber ist sicher. Die Menschen brauchen, glaube ich, keine so große Angst haben.“

Das sagte Philipp Rösler am Freitag auf n-tv. Er reagierte damit auf das Ergebnis einer - nicht repräsentativen - Zuschauerumfrage des Senders, in der 96 Prozent Sorge um ihr Geld geäußert hatten. Natürlich müsse man alles dafür tun, dass die Währung stabil bleibe, sagte Rösler. „Aber genau das werden wir auch gemeinsam schaffen.“

Rösler verlangte, bei allen Schritten zur Eurorettung die richtige Balance zu wahren, um eine Inflation zu verhindern. Anleihenkäufe gehörten zu den Möglichkeiten der Europäischen Zentralbank. „Trotzdem sagen wir, muss man immer darauf achten, dass hier das richtige Maß gehalten wird. Nicht, dass Inflation am Ende des Horizontes dann droht.“ Auch EZB-Präsident Mario Draghi habe am Donnerstag noch einmal klargemacht, dass an Reformen kein Weg vorbei führe. „Und weiterhin hat er gesagt, keine Bankenlizenz, zum Beispiel für den Stabilitätsmechanismus, auch über die EZB. Denn die Reformen sind das Entscheidende.“

Rösler denkt nicht ans Aufgeben

Rösler will seine politischen Ämter auf keinen Fall vorzeitig aufgeben. Er habe mit der Stabilisierung der Währung und dem Wachstum in Deutschland „eine große Aufgabe vor sich.“

Das sagte Rösler am Freitag dem Fernsehsender n-tv. Er fügte hinzu: „Das eine Herausforderung, und der müssen Sie sich stellen.“ Zudem betonte er: „Ich tue das gerne.“

Sein Kieler Parteifreund Wolfgang Kubicki hatte zuvor mit einem Interview eine erneute Führungsdebatte ausgelöst. Rösler sagte dazu: „In der Funktion als Parteivorsitzender, aber auch als Wirtschaftsminister, ist es doch ganz natürlich, dass Sie Kritik ausgesetzt sind.“ Das müsse man aushalten können.

dapd/dpa

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