Zoo Hannover: Schon nach zwei Jahren Korrosionsschäden

Hannover. Wegen Rostschäden in der Kanada-Landschaft „Yukon Bay“ müssen die Besucher des Zoos Hannover von Montag an für mehrere Wochen auf den Anblick von Eisbären und Robben verzichten.

Die Korrosionsstellen an den Spundwänden seien festgestellt worden, als für Reinigungsarbeiten das Wasser aus dem Becken der insgesamt zwölf Seelöwen, Seebären und Kegelrobben abgelassen wurde, sagte eine Sprecherin des Zoos. Der Zoo habe sich daraufhin entschlossen, auch das Wasser aus dem Becken der drei Eisbären abzulassen, um möglichen Schäden auf den Grund zu gehen. Den Austausch des Wassers in diesem Becken hatte der Zoo eigentlich erst für den Herbst geplant.

Bis Montag seien die drei Eisbären noch zu sehen, ehe sie für mindestens zwei Wochen auf einem anderen Gelände untergebracht werden, sagte die Sprecherin. Mit der Begutachtung der Rostschäden wurde die Bundesanstalt für Materialforschung beauftragt. Vom Ergebnis dieser Untersuchung hängt ab, wann die Zoo-Besucher die Eisbären und Robben wieder bestaunen können.

Die rund 36 Millionen Euro teure Kanada-Landschaft „Yukon Bay“ war erst im Mai 2010 eröffnet worden und gilt als Vorzeigeprojekt des Zoos. Die jetzt aufgetretenen Probleme sind aber nicht neu: Derzeit ist die Pinguinanlage gesperrt, weil auch dort Rostschäden aufgetreten waren. Wegen der neuen Probleme und derzeitigen Umbauarbeiten gewährt der Zoo auf die günstigen Winterpreise einen Nachlass von 25 Prozent. (lni)

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