Rücknahmepflicht für Elektrogeräte: Ein sinnvoller Versuch

Wer Elektro- und Elektronikschrott als Rohstoffquelle nutzen will, muss den Rückgabestrom organisieren. Dies über den Handel zu machen, ist sinnvoll, meint Redakteur Wolfgang Riek.

Alt gegen Neu wird einfach getauscht. So schließen sich Ressourcenkreisläufe statt hochwertigen Schrott schlicht zu verfeuern.

Knappe Rohstoffe, die immer teurer werden, sind beispielsweise in Handys, Computern und Bildschirmen seltene Metalle wie Tantal oder Indium. Wenn die zuverlässig zurückzugewinnen sind, dann dürfte auch die Elektrobranche für ihre Geräte vermehrt Leasing-Modelle an den Start bringen: 41 Handys, so haben UN-Experten herausgefunden, enthalten zusammen ein Gramm Gold.

Noch nachhaltiger als den Schrott einzusammeln, wäre es aber, Elektro- und Elektronikware nicht von vornherein durch verklebte Gehäuse und ähnliche Hürden unreparierbar zu machen.

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