Kritische Fragen stehen bevor

Russland-Affäre: Trumps wichtigster Anwalt geht von Bord

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Donald Trump bei der Vereidigung des neuen Außenministers Mike Pompeo am Mittwoch

Rückschlag für Donald Trump? Mitten in einer heiklen Phase verlässt der wichtigste Anwalt des US-Präsidenten in der Russland-Affäre das Team.

Washington - Der führende Anwalt von US-Präsident Donald Trump für die Russland-Ermittlungen verlässt das Weiße Haus. Ty Cobb werde Ende Mai in den Ruhestand gehen, teilte Trumps Sprecherin Sarah Sanders am Mittwoch mit.

Die New York Times berichtete von Plänen, wonach Cobb durch den Anwalt Emmet Flood ersetzt werden soll. Er hatte den damaligen Präsidenten Bill Clinton in den Neunzigern während des Amtsenthebungsverfahrens gegen den Demokraten vertreten.

Sonderermittler Mueller will mehrere dutzend Fragen stellen

Trumps Anwaltsteam verhandelt derzeit mit Sonderermittler Robert Mueller über eine mögliche Aussage des Präsidenten. Bei den Untersuchungen geht es darum, ob Russland die Präsidentenwahl 2016 beeinflusst hat und ob es dabei eine Zusammenarbeit mit dem Trump-Team gab. Ein weiterer Strang dreht sich um die Frage, ob Trump mit der Entlassung des FBI-Chefs James Comey die Justiz behindert hat.

Die New York Times hatte am Montag von einer Liste mit mehreren Dutzend Fragen berichtet, die Mueller Trump stellen will.

Der Abgang von Ty Cobb ist nicht der erste personelle Wechsel in Trumps Anwaltsteam. Im März hatte John Dowd seinen Posten geschmissen. Vor knapp zwei Wochen wurde Trumps langjähriger Vertrauter Rudy Giuliani, Ex-Bürgermeister von New York, Teil des Anwaltsteams.

Lesen Sie auch: Trump will sich „unter Eid“ von Sonderermittler befragen lassen

dpa

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