Reaktion auf Nato-Verstärkung

Russland droht mit Aufrüstung an Westgrenze

Nach offiziellen Angaben zählen die russischen Streitkräfte 770.000 Soldaten. Foto: Sergei Ilnitsky
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Nach offiziellen Angaben zählen die russischen Streitkräfte 770.000 Soldaten. Foto: Sergei Ilnitsky
Auf die größere Nato-Präsenz in Osteuropa will Russland mit Aufrüstung an seiner Westgrenze reagieren. Foto: Sergei Ilnitsky
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Auf die größere Nato-Präsenz in Osteuropa will Russland mit Aufrüstung an seiner Westgrenze reagieren. Foto: Sergei Ilnitsky
Etwa 6000 Nato-Soldaten nahmen am "Baltops"-Manöver in Estland, Finnland, Deutschland, Schweden und Polen teil. Foto: Adam Warzawa/Archiv
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Etwa 6000 Nato-Soldaten nahmen am "Baltops"-Manöver in Estland, Finnland, Deutschland, Schweden und Polen teil. Foto: Adam Warzawa/Archiv
Beobachtungsposten bei einem Nato-Manöver an der polnischen Küste. Foto: Foto: Kay Nietfeld/Archiv
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Beobachtungsposten bei einem Nato-Manöver an der polnischen Küste. Foto: Foto: Kay Nietfeld/Archiv
Auch Luftkissenboote der US-Marine waren beim "Baltops"-Manöver im Einsatz. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
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Auch Luftkissenboote der US-Marine waren beim "Baltops"-Manöver im Einsatz. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
Vor allem die baltischen Staaten und Polen fühlen sich vom großen Nachbarn Russland bedroht. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
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Vor allem die baltischen Staaten und Polen fühlen sich vom großen Nachbarn Russland bedroht. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
Bau einer schwimmenden Brücke beim Manöver "Anaconda-16" in Polen. Foto: Tytus Zmijewski/Archiv
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Bau einer schwimmenden Brücke beim Manöver "Anaconda-16" in Polen. Foto: Tytus Zmijewski/Archiv
Ein polnischer Panzer beim Nato-Manöver "Baltops". Foto: Kay Nietfeld/Archiv
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Ein polnischer Panzer beim Nato-Manöver "Baltops". Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Abschreckung statt Partnerschaft: Das Verhältnis der Nato zu Russland ist so schlecht wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Die Aufrüstungsspirale dreht sich wieder nach oben. Echte Entspannung ist noch nicht in Sicht.

Minsk (dpa) - Russland droht mit Aufrüstung an seiner Westgrenze als Antwort auf die größere Nato-Präsenz in Osteuropa.

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte in Minsk vor hohen Militärs der verbündeten Staaten Russland und Weißrussland: "An den westlichen Grenzen unserer Staatenunion bauen die USA und andere Nato-Mitglieder aktiv ihr Angriffspotenzial auf."

Amerika lasse nicht nach, anderen Ländern politisch, wirtschaftlich und militärisch seinen Willen aufzuzwingen, sagte er der Agentur Interfax zufolge am Mittwoch. "Diese Handlungen untergraben die strategische Stabilität in der Region und zwingen Russland, Gegenmaßnahmen zur Verteidigung zu ergreifen, auch an seiner Westflanke."

Die Nato will ihrerseits als Antwort auf die wiedererstarkte russische Militärmacht 4000 Soldaten in die baltischen Staaten entsenden. In Litauen wird die Bundeswehr ab 2017 den Kern dieser Zusatztruppe stellen. Schoigu nannte in seiner Rede keine Zahlen. Nach früheren Angaben will Russland die Truppen entlang seiner Westgrenze um etwa 30 000 Mann aufstocken.

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