Ukraine-Krise

Moskau warnt USA vor Waffenlieferungen an Kiew

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Ukrainische Soldaten - in Washington wird laut darüber nachgedacht, Kiews Armee mit Waffen aus den USA zu unterstützen.

Moskau/Kiew/Washington - Russland hat die USA vor der Aufrüstung der ukrainischen Regierungstruppen gegen die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine gewarnt. Eine solche Aktion würde den Beziehungen schwer schaden, warnt Moskau.

Die Lieferung von Waffen an Kiew könnte "den russisch-amerikanischen Beziehungen kolossalen Schaden" zufügen, sagte der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch am Donnerstag. Die Regierung in Moskau sei "ernsthaft besorgt" über entsprechende Diskussionen in Washington. Dort wurde in den vergangenen Tagen eine Debatte geführt, ob die Regierung der Ukraine Waffen liefern soll.

Medienberichten zufolge sind Teile der Regierung und der Streitkräfte inzwischen für die Aufrüstung Kiews im Kampf gegen die Rebellen, die nach Überzeugung des Westens von Russland mit schweren Waffen versorgt werden. Auch der designierte Verteidigungsminister Ashton Carter sprach sich für die Lieferung von Waffen aus, damit sich die Ukraine verteidigen könne. US-Vizepräsident Joe Biden schloss Waffenlieferungen jedoch in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" aus.

"Wir haben von Beginn an gesagt, dass es für diese Krise keine militärische Lösung gibt", sagte Biden der Zeitung. "Wir haben kein Interesse an einer militärischen Eskalation und dringen darauf, dass das Gegenteil eintritt." Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte am Donnerstag beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel, sie sehe keine Mehrheit bei ihren Kollegen für Waffenlieferungen, da dies den Konflikt noch zu verschärfen drohe.

AFP

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