ETA stellt den bewaffneten Kampf ein

+
Der spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero äußerte sich nach der Erklärung der ETA auf einer Pressekonferenz.

Bilbao - Die baskische Untergrundorganisation ETA sagt sich von der Strategie des Terrors los. Statt Gewalt will die baskische Organisation nun am Verhandlungstisch um ihre Rechte kämpfen.

Dies geht aus einem Kommuniqué der Organisation hervor, das die baskische Zeitung “Gara“ am Donnerstag veröffentlichte.

Darin kündigte die ETA an, dass sie ihre “bewaffnete Aktivität definitiv einstellen“ werde. Sie appellierte an die Regierungen in Spanien und Frankreich, direkte Verhandlungen mit der Organisation aufzunehmen.

Mit der angekündigten Aufgabe der Strategie der Gewalt folgte die ETA der Forderung einer internationalen Konferenz, die die Terroristen am Wochenende zu einer Niederlegung der Waffen aufgerufen hatte. An dem Treffen in der nordspanischen Küstenstadt San Sebastián hatte unter anderem der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan teilgenommen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.