Schaf an Scrapie verendet - Herde wird untersucht

Wiesbaden. Zum ersten Mal seit neun Jahren ist in Hessen ein Schaf an der klassischen Traberkrankheit verendet. Das Schaf starb im Landkreis Gießen und gehörte zu einer Herde von 36 Tieren eines Hobbyschäfers.

Das teilte das Umweltministerium in Wiesbaden am Mittwoch mit.  Das Tier hatte Kontakt zu einer weiteren Herde von 127 Tieren. Die auch als Scrapie bekannte Seuche befällt ähnlich wie BSE das Gehirn und führt zu Ausfallerscheinungen.

Scrapie sei nach derzeitigen Erkenntnissen für den Menschen aber nicht gefährlich und werde nur von Tier zu Tier übertragen, erklärte das Ministerium. Die beiden Herden werden nun untersucht. Wenn das Ergebnis in etwa zwei Wochen vorliegt, werde entschieden, was mit ihnen passiert, sagte eine Sprecherin. Das Schaf starb bereits Mitte August. Den letzten Fall von klassischer Scrapie gab es in Hessen im Jahr 2001. Die Krankheit tritt weltweit auf. In Mitteleuropa sind dem Ministerium zufolge vor allem Großbritannien und Irland betroffen.

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