Schavan: So dankte sie ihrem Doktorvater

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Die Danksagung an den Doktorvater Gerhard Wehle im gedruckten Exemplar der Dissertation der heutigen Wissenschaftsministerin Annette Schavan (CDU) mit dem Titel "Person und Gewissen".

Düsseldorf - Damals war für Annette Schavan (CDU) das Wort Plagiatsaffäre noch in weiter Ferne: So dankte die Wissenschaftsministerin 1980 ihrem Doktorvater.

Im Bild lesen Sie Schavans Danksagung an Doktorvater Gerhard Wehle im gedruckten Exemplar der Dissertation mit dem Titel "Person und Gewissen".

Der Doktorvater der Bundeswissenschaftsministerin will sich an der Diskussion über die Plagiatsvorwürfe nicht beteiligen. Er sei weder mit dem Vorfall vertraut noch kenne er die Vorwürfe gegen seine ehemalige Doktorandin, sagte der Erziehungswissenschaftler Gerhard Wehle am Montag der Nachrichtenagentur dapd. Zu allem Weiteren wolle er keine Stellungnahme abgeben.

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Wehle betreute Schavan vor 32 Jahren bei ihrer Doktorarbeit mit dem Titel „Person und Gewissen. Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung“. Für ihre Arbeit erhielt Schavan damals an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität den Doktortitel mit der Note „magna cum laude (“mit großem Lob„).

Seit Anfang Mai ist Schavan mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Die Universität Düsseldorf prüft die Anschuldigungen. Nach Medienberichten kommt ein Gutachter der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität zu dem Schluss, dass etliche Stellen von Schavans Dissertation das “charakteristische Bild einer plagiierenden Vorgehensweise„ trügen. Schavan weist die Anschuldigungen zurück.

dapd

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