Schavan wirbt bei CDU für Ende der Hauptschule

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Bundesbildungsministerin Annette Schavan wirbt für ihr Zwei-Wege-Modell.

Leipzig - Bundesbildungsministerin Annette Schavan warb auf dem CDU-Parteitag für ihr neues Zwei-Wege-Bildungssystem. Der Antrag der Parteispitze sorgte sogar für einen Rekord.

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Im Ringen der CDU um eine neue Schulpolitik hat Bildungsministerin Annette Schavan vor dem Parteitag in Leipzig für ihr Zwei-Wege-Modell mit Gymnasium und zusammengelegten Haupt- und Realschulen geworben. “Die Schülerzahlen gehen dramatisch zurück“, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag vor rund 1000 Delegierten in der Messe-Stadt. Viele Schulstandorte auf dem Land blieben nur erhalten, wenn Haupt- und Realschulen zusammengelegt würden. “Wir dürfen nicht zulassen, dass die Schere zwischen Stadt und Land weiter aufgeht.“ Und: “Noch zwei Prozent der Eltern wollen für ihre Kinder einen Platz in der Hauptschule.“

Schavan will eine Abkehr von der Hauptschule und hatte damit im Sommer einen Aufschrei in der Partei ausgelöst. In dem Leitantrag für den Kongress wurde die Formulierung schließlich abgeschwächt und das Zwei-Wege-Modell als “wünschenswert“ bezeichnet. Zu dem Antrag der Parteispitze wurden 1600 Änderungsanträge eingereicht. Das ist ein Rekord. Schavan würdigte die parteiinterne “gute, intensive, leidenschaftliche Diskussion“ in den vergangenen fünf Monaten.

Sie sagte: “Bildung ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts, die zentrale Frage für den Wohlstand und den Zusammenhalt unseres Landes.“ Es sei wichtiger denn je, dass jedes Kind ein gute Ausbildung habe.

dpa

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