Keine Ausnahmen zur Weltmeisterschaft

Schicht beginnt pünktlich

Kassel. Sie klingt für fußballbegeisterte Arbeitnehmer wie ein Traum: Die Forderung einiger Gewerkschaften, die Frühschichten während der am 12. Juni beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft später beginnen zu lassen. Grund ist der durch die Zeitverschiebung vergleichsweise späte Anpfiff: Eines der drei deutschen Gruppenspiele beginnt so erst um 21 Uhr.

Doch die Unternehmen in der Region halten nichts von diesem Vorstoß: „Es wäre ein zu großer Aufwand, die Maschinen anzuhalten“, begründet Sartorius-Sprecherin Petra Kirchhoff die Entscheidung.

Der Hersteller von Heiztechnik-Systemen Viessmann bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, die Spiele der deutschen Nationalmannschaft auf einer Großleinwand im Mitarbeiterbüro zu schauen. Bei B.Braun in Melsungen und K+S in Kassel hingegen setzt man auf die Teamfähigkeit der Mitarbeiter: „Bei den vergangenen großen Turnieren wurden die Schichten so getauscht, dass häufig die Fußball-Uninteressierten dann gearbeitet haben, wenn ein Spiel lief“, sagt zum Beispiel Michael Wudonig von K+S. (cow)

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