Schlecker schließt  mehr als 180 Läden in Niedersachsen - Göttingen betroffen

Hannover/Göttingen. Mehr als 180 Filialen der insolventen Drogeriekette Schlecker stehen in Niedersachsen vor dem Aus. Das geht aus der vorläufigen Schließungsliste des Insolvenzverwalters hervor. Unter den 187 Läden auf der Liste sind nach Medienberichten unter anderem Filialen in Göttingen.

Aber auch Läden in Osnabrück, Braunschweig, Oldenburg und Hannover. Landesweit gibt es nach Angaben der Gewerkschaft Verdi noch gut 400 Schlecker-Filialen mit etwa 2000 Mitarbeitern.

Rossmann will helfen

Verdi hofft auf Unterstützung aus der Landesregierung. In der kommenden Woche soll es Gespräche geben. Die Drogerie-Kette Rossmann, Schleckers niedersächsischer Konkurrent, hatte bereits angekündigt, einige der betroffenen 12.000 Schlecker-Mitarbeiter bundesweit zu übernehmen.

Das Team des Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz verhandelt mit der Gewerkschaft Verdi und Schlecker-Betriebsräten in Ulm über einen Sozialplan. Die Arbeitnehmervertreter prüfen derzeit Listen der bundesweit rund 2400 Filialen, die geschlossen werden sollen - und hoffen darauf, Filialen retten zu können. (dpa/dob)

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