FDP schließt Zustimmung zu Betreuungsgeld aus

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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) stößt mit ihren Plänen für ein Betreuungsgeld auf erbitterten Widerstand der FDP.

Augsburg - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) stößt mit ihren Plänen für ein Betreuungsgeld auf erbitterten Widerstand der FDP.

Die familienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Miriam Gruß, schloss in der “Augsburger Allgemeinen“ (Dienstag) eine Zustimmung ihrer Partei zu den Plänen aus. “Wir sind absolut gegen diese Leistung“, sagte Gruß dem Blatt. Dies gelte auch für den Vorstoß von Schröder, die neue Leistung nur 12 statt wie geplant 24 Monate lang zu gewähren.

Schröders Vorschlag sei der Versuch, “alle Positionen unter einen Hut zu bringen“, sagte Gruß. Ursprünglich hatte die schwarz-gelbe Koalition angestrebt, allen Eltern, die ihr Kind im zweiten und dritten Lebensjahr selbst betreuen und keine Krippe in Anspruch nehmen, ab 2013 ein Betreuungsgeld von monatlich 150 Euro zu zahlen. Auch eine Gutscheinlösung war erwogen worden. Die CSU ist für die Einführung des Betreuungsgeldes.

dpa

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