Schlimme Winterschäden bei hessischem Getreide

Wiesbaden. Der vergangene Winter hat die hessischen Getreidefelder so schwer geschädigt wie noch nie.

Nach strengem, aber schneelosem Frost mussten im Frühjahr vier von zehn Hektar Winterweizen umgepflügt werden, teilte das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Bei Wintergerste waren es ebenfalls etwa 40 Prozent. Dies sei der höchste Wert seit Beginn der Statistik vor 40 Jahren. Bislang seien bei Winterweizen maximal rund 5 Prozent Auswinterungsschäden und bei Wintergerste 17 Prozent gemessen worden.

Übrig bleibe eine Erntefläche von 97 000 Hektar Winterweizen und 43 000 Hektar Wintergerste. Auf den untergepflügten Flächen wurden Sommerweizen, Sommergerste, aber auch Silo- und Körnermais gesät. In den ungewöhnlich milden Monaten Dezember und Januar war die Wintersaat früh ausgetrieben, erfror dann aber in der schneelosen Kältewelle im Februar. (dpa)

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