Pirat Schlömer will für Partei und Ministerium arbeiten

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Bernd Schlömer will weiterhin für die Piratenpartei und das Ministerium arbeiten. Er wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Berlin - Der Vorsitzende der Piratenpartei, Bernd Schlömer, wehrt sich gegen den Vorwurf, seinen Job im Verteidigungsministerium für Parteiarbeit zu vernachlässigen.

Im Ministerium gebe es eine Stechuhr, an der er sich abmelden könne, um Privates zu erledigen, sagte Schlömer am Samstag dem Internetportal “bild.de“. Wie jeder verschicke er zwischendurch auch private Grüße per SMS, wie etwa Liebesgrüße.

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Probleme in seiner Doppelrolle sieht er nicht: “Meine Arbeit als Parteivorsitzender ist genauso privat wie eine private Liebes-Mail.“ Schlömer arbeitet als Regierungsdirektor im Ministerium und ist seit einem Monat Chef der Piraten. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) habe ihm entgegen einem “Spiegel“-Bericht nicht das Schreiben über den Kurznachrichtendienst Twitter verboten, sagte Schlömer. In einem Gespräch habe ihn de Maizière auch nicht zur Rede gestellt, sondern “kollegiale Ratschläge gegeben“.

dapd

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