Zu schnelles Fahren Hauptursache für tödliche Unfälle in Hessen

Wiesbaden. Zu schnelles oder nicht angepasstes Fahren war mit fast 40 Prozent der Hauptgrund für die tödlichen Verkehrsunfälle in Hessen im vergangenen Jahr.

Weitere maßgebliche Ursachen seien Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren oder beim Überholen sowie Alkohol am Steuer gewesen. Dies berichtete die Landespolizei am Donnerstag in Wiesbaden. Insgesamt kamen 2011 auf den hessischen Straßen 264 Menschen ums Leben. Das waren 14 Tote mehr als ein Jahr zuvor. Allerdings ist es immer noch der zweitniedrigste Wert seit Einführung der Unfallstatistik im Jahr 1950. Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg 2011 um 0,4 Prozent auf 133.158.

Für die Zunahme der Verkehrstoten machte Landespolizeichef Udo Münch die milden Temperaturen Ende vergangenen Jahres verantwortlich. Diese hätten die Menschen zu schnellerem Fahren verleitet. Besonders auffällig sei die große Anzahl von Verkehrstoten auf den Landstraßen, wo im vergangenen Jahr 154 Menschen starben. Die Polizei habe darauf im März mit der neugestarteten Offensive „Sichere Landstraße 2012“ mit Schwerpunktkontrollen und Aufklärungskampagnen reagiert. (dpa)

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