Schockanrufer und falsche Enkel machen Kasse

Hannover. Schockanrufe und der berüchtigte „Enkeltrick“ sorgen zunehmend für Schäden in Niedersachsen. Nach der Masche „Hallo Oma, mir ist etwas Schlimmes passiert“ geben sich Betrüger am Telefon immer öfter als Angehörige in Notlage aus.

In 39 von 450 bekannten Fällen erbeuteten die Täter 2012 nach Angaben des Landeskriminalamtes vom Donnerstag knapp eine halbe Million Euro.

Opfer von Schockanrufen wurden in vielen Fällen russischstämmige Menschen: Die Zahl der Fälle sei von 25 im Jahr 2011 auf 500 gestiegen. Die Schäden betrugen rund 550 000 Euro. In diesem Jahr wurden bereits mehr als 300 russische Schockanrufe registriert. Die bislang nicht bekannten Täter suchten sich offenbar gezielt Russland-Deutsche als Opfer aus, sagte eine LKA-Sprecherin.

Die Polizei appellierte an jüngere Angehörige, mit ihren älteren Verwandten über die Gefahren dieser Masche zu sprechen. Zudem stellte das Landeskriminalamt einen Video-Podcast ins Internet, der auch in russischer Sprache über Schockanrufer informiert. (lni)

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